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SpG ESV Lokomotive Zittau - FSV Neusalza Spremberg 3:2 (2:1)

SpG ESV Lokomotive Zittau - FSV Neusalza Spremberg     3:2 (2:1)

Torschützen: 
1:0  Hoinko     16.min
1:1 Michalik    28.min
2:1 Waurick     45.min
2:2 Richter     77.min
3:2 Hoinko      90.min

Ein spannender Pokalfight auf dem Kummersberg mit einem am Ende zwar
glücklichen, aber auf Grund der starken kämpferischen Leistung nicht
unverdienter Erfolg der Heimelf. Zittau verschaffte sich von Beginn
an mit seiner kompromißlosen Spielweise beim höherklassigen  Gegner
Respekt und hatte in der 16.min die erste Großchance, der freistehende
Th. Hoinko kam zum Schuß, der Gäste TW konnte parieren.
Der gleiche Spieler verwandelte in der 16.min einen 25m-Freistoß von
halbrechts zur umjubelte Führung der Heimmannschaft. In der Folgezeit
baute der KOL immer mehr Druck auf das gegnerische Gehäuse auf und in
der 28.min war Michalik zur Stelle und verwandelte in Abstaubermanier
zum Ausgleich.Vorausgegangen war eine Unstimmigkeit in der Zittauer
Hintermannschaft. Davon ließ sich die Heimelf aber nicht aus dem Konzept
bringen und in der 45.min, fast mit dem Pausenpfiff, war Waurick zur Stelle
und erzielte die 2:1 Pausenführung.Ausgangspunkt war ein 20m-Freistoß,
den der Gäste-TW nur zur Seite abwehren konnte und im Nachschuss war
der Zittauer erfolgreich.Beide Teams hatte in der I.HZ weitere gute
Einschußmöglichkeiten, Zittau traf einmal den Pfosten und TW-Strupp
parierte einen Freistoß der Gäste.In der II.HZ drückten die Gäste auf den
Ausgleich, das Heimteam blieb aber bei Kontern immer gefährlich. So
verfehlte Sikora bei einem Distanzschuss nur knapp das gegnerische
Gehäuse (62.). Nur zwei Minuten entschied der SR auf Elfmeter nach
einem Foulspiel im Strafraum für die Gäste. Den schwach getretenen
Ball von Michalik konnte TW Strupp gedankenschnell parieren, was der
Heimelf neuen Mut gab. So dauerte es bis zur 77.min, als den Gästen
der Ausgleich gelang. Nach einem Eckball war Richter im Nachschuß
erfolgreich. Nun schien das Spiel eigentlich zu kippen, die Gäste
spielten ihre Erfahrung und Routine aus und bei der Heimelf schwanden
allmählich die Kräfte. Aber trotzdem vermochte der KOL nicht wirkliche
Torgefahr zu erzielen. Im Gegenteil, in der 89.min klatschte ein Zittauer
Freistoß an den Innenpfosten und von dort ins Feld zurück. Und als Hoinko
in der 90.min nach einem Eckball im Nachschuß der Siegtreffer gelang,
kannte der Jubel der Einheimischen keine Grenzen. In den Nachspielminuten
versuchten die Gäste noch mal alles, um den Ausgleich zu erzielen, aber
die SpG rette das Ergebnis über die Zeit.Nach drei Niederlagen in Folge
hatte die SpG bewiesen, das man das Fußballspielen nicht verlernt hat
und auch höherklassige Teams nur mit Wasser kochen. Ein Teil der
Gästespieler waren schlechte Verlierer, als man nach Spielende ohne
Verabschiedung das Spielfeld verließ.