FSV Empor Löbau 2 - 1. Rothenburger SV 1:0 (1:0)
FSV Empor Löbau 2 - 1. Rothenburger SV 1:0 (1:0)
Torschütze: David Hoffmann (FSV Empor Löbau) in der 35. Spielminute
Gelbe Karte: Georg Schierz (FSV Empor Löbau); keine bei Rothenburg
Bericht:
In der Anfangsphase zeigten sich beide Mannschaften, bei herrlichen Sonnenschein, nervös im Spielaufbau. Viele Fehlpässe sowie Ungenauigkeiten im Passspiel prägten die ersten Minuten. Mit zunehmender Spielzeit bekam der heimische FSV die Partie immer besser in den Griff. Frühes Attackieren und eine kompakte Deckung stellte den Gast immer wieder vor Probleme. Einzig echte Torchancen waren bis dato nicht zu verbuchen. Dies änderte sich in der 35. Spielminute. Stürmer Sebastian Schack wurde aus dem Mittelfeld schön im Strafraum freigespielt, mit einer Energieleistung erreichte er den Ball noch vor der Torauslinie und konnte diesen auf Höhe des 5m-Raumes zurücklegen, wo er David Hoffmann findet und dieser den Ball kompromisslos in die kurze unter Tor-Ecke einnetzte. In diesem Spielabschnitt hatte die Heimmannschaft den Gast mit enormer Laufarbeit immer wieder in der Defensive, aber weitere hochkarätige Chancen sollten daraus nicht resultieren. Der Rothenburger SV kam in ersten Spielabschnitt kaum zur Entfaltung. Lediglich eine Bogenlampe aus gut 35m ließ den Atem der Löbauer kurz stocken, als dieser Ball von der Latte wieder ins Spiel sprang und ein Freistoß, der jedoch schwach getreten war, sollten die einzigen Chancen der Gäste sein. Daher ging es mit einer verdienten Pausenführung für den FSV in die Kabine.
Nach dem Pausentee ein völlig anderes Bild. Nun war es der Rothenburger SV der die Heimmannschaft bereits früh attackierte und somit kam der FSV nicht mehr zu seinem kontrollierten Spielaufbau. Der Gast war im Grunde in der gesamten zweiten Halbzeit die spielbestimmende Mannschaft und erspielte sich immer wieder gute Möglichkeiten, welche entweder durch die vielbeinige Löbauer Hintermannschaft geblockt, leichtfertig vergeben, oder am überragend haltenen FSV-Schlussmannes Sascha Schaube vereitelt wurden. Trotz der wenigen Entlastungsangriffe durch den FSV vergaß die Mannschaft nie ihre Marschroute und rückte über die gesamten 90 Minuten konsequent hinten raus, welches am Ende der Schlüssel zum Erfolg sein sollte. Zum Ende der Partie versuchte der Gast nochmal alles. Vorallen die guten Einwechselspieler des Rothenburger SV sorgten für neuen Schwung und ließen mit guten Chancen aufhorchen. In den Schlussminuten, welche durch viele zum Teil unnötige Fouls geprägt war, war der Gast mit einem Schuss ans Außennetz, einem Kopfball nach einer Ecke und mit einem indirekten Freistoß in die linke untere Torecke dem Ausgleich nahe, welcher aber nicht fallen sollte. Nach 4 Minuten Nachspielzeit pfiff der gut leitende Schiedsrichter das Spiel ab, der FSV gewinnt mit den knappsten aller Führungen, und der Jubel der Heimmannschaft kannte keine Grenzen!
Fazit:
Im ersten Rückrundenspiel sahen die rund 30 Zuschauer ein munteres Kreisliga, welches am Ende sicherlich auch hätte unentschieden enden können. Beide Mannschaften hatten jeweils eine Halbzeit für sich verbuchen können, jedoch traf der FSV in der 1. Halbzeit das Tor und hatte mit Winter-Neuzugang Sascha Schaube, den Mann des Spiels im Tor, und mit Glück und Cleverness das bessere Ende.