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Mit Böllerschüssen in die neue Spielzeit (LSV Friedersdorf - Seer Wölfe F.C., 3:5)

Am 21. August startete die neue Saison offiziell mit dem Eröffnungsspiel zwischen dem LSV Friedersdorf und dem Seer Wölfe F. C. Im Rahmen der Eröffnung wurde die Saison mit Böllerschüssen der Oberlausitzer

Bergschützen eingeläutet. Nach einführenden Worten ging es dann zum Wesentlichen. Leider setzte pünktlich mit dem Anpfiff Dauerregen ein, der sogar bis in den Samstag hinein anhielt. Der Stimmung tat dies jedoch keinen Abbruch.

Unter den rund 250 Zuschauern waren viele bekannte Gesichter, darunter auch FVO-Ehrenpräsident Johann Stein sowie die FVO-Ehrenmitglieder Rainer Böhm und Erich Granow. Sie sahen ein munteres Spiel, in dem See die ersten 20 Minuten klar bestimmte. Folgerichtig gingen die Wölfe nach einem Eckball in Führung. Neuzugang Jan Hybner ist somit der erste Torschütze der Kreisoberligasaison 2026/27. Nur vier Minuten später stellte Neuzugang Nummer zwei seinen Torriecher unter Beweis: Andreas Wanacki erhöhte mit einem Abstauber. Mit fortlaufender Spieldauer meldete sich Friedersdorf zu Wort und konnte nach gut einer halben Stunde durch Ansgar Baza verkürzen. Das Wolfsrudel zeigte sich nun beeindruckt, während die Friedersdorfer immer stärker wurden. So war es erneut Ansgar Baza, der den Ausgleich erzielte. Schließlich bat Schiedsrichter Dr. Mario Thieme die Protagonisten in die trockenen Katakomben. Bei gleichmäßig verteilten Spielanteilen ging der Halbzeitstand auch in Ordnung.

Wer würde jedoch besser aus der Pause kommen und das Zepter an sich reißen? Die Mannen von der Schlesischen Wuhlheide schienen mit Wiederbeginn spritziger zu sein. So war es ein langer Ball auf Ansgar Baza, der die Kugel sauber mitnahm und ins kurze Eck vollenden konnte. Zu diesem Zeitpunkt ging die Führung für das Heimteam in Ordnung. Nun waren jedoch die Seer Wölfe wieder am Drücker und konnten durch Max Starschinski nach knapp einer Stunde ausgleichen. Zehn Minuten später drehte Bogumil Jablonski das Spiel. Doch Friedersdorf blieb hartnäckig und versuchte ein ums andere Mal, die Seer Hintermannschaft mit langen Bällen zu überspielen. Einmal musste Schlussmann Ehrlich nach einem Rückpass-Fauxpas in größter Not zupacken. Auf der Gegenseite hatte das Wolfsrudel mehrfach die kleine Vorentscheidung auf dem Stiefel. LSV-Schlussmann Friedolin Braunert hielt die Schwarz-Roten jedoch in der Partie und wahrte den Glauben an den Ausgleich. Bis in die Nachspielzeit lebte das Spiel von seiner Spannung. Wölfe-Kapitän Jonas Paul machte dann aber kurz vor Schluss mit einem sehenswerten Treffer den Deckel drauf. Somit gingen die Seer Wölfe in einem rassigen, spannenden und unterhaltsamen Spiel als Sieger hervor und untermauerten gleich zu Beginn der Saison ihre Ambitionen, am Ende der Spielzeit im oberen Bereich der Tabelle zu landen.

Abschließend möchte sich der Fußballverband Oberlausitz beim Ausrichter LSV Friedersdorf bedanken. Die

gesamte Veranstaltung war rundum bestens organisiert und mit schönen Showelementen versehen. So eröffneten die Oberlausitzer Bergschützen die Veranstaltung, während die Halbzeitpause durch einen Auftritt

der Mittleren Garde des Schönauer Karnevalsclubs begleitet wurde. Leider meinte es Petrus an diesem Tag mit allen Fußballbegeisterten nicht gut. Es regnete durchweg, was besonders die Endphase des Spiels prägte. Durch die dichte Wolkendecke setzte die Dunkelheit zudem früher ein. Wir werden beraten, wie wir künftig für solche Situationen besser gewappnet sein können. Unsererseits hoffen wir, dass die Wuhlheider wieder einmal anstreben, ein Eröffnungsspiel oder Ähnliches auszutragen. Denn ein solches Wetter haben weder die perfekt organisierte Veranstaltung noch der LSV verdient.