LSV Spree - VfB Weißwasser 1909 0:0
LSV Spree - VfB Weißwasser 1909 0:0
Rufer rettet Punkt für Spree
Nicht zufrieden aber glücklich, so kann man wohl den Ausgang des Spiels aus Spreeer Sicht beurteilen. Sicher sollten auf heimischem Geläuf 3 Punkte her, aber der eine wurde letztendlich gewonnen. Als bisher recht auswärtsschwach gehandelt, bestimmte Weißwasser von Beginn an das Spiel und überraschte somit offensichtlich die Spreeer. Sie wirkten aggressiver und erspielten sich somit auch die Chancen. In der 10. min musste Rufer bei einem 20-m-Schuss nachfassen und in der 14. min landete ein Freistoß am Lattenkreuz. Der anschließende Kopfball aus 4 m wurde über das Gebälk befördert. In der 35. min lenkte Rufer einen Freistoß aus 20 m zur Ecke ab. In der 44. min war es eigentlich schon geschehen, nachdem Rufer noch einen Schuss von rechts gerade noch unter der Latte wegfischte, aber der anschließende Kopfball, sowie Flachschuss fanden zum Glück der Spreeer nicht das Ziel. Im Gegenzug kam Koch nach einem Freistoß per Kopf zur ersten nennenswerten Chance. Diese war aber eine sichere Beute von Knobel. Somit konnte es nur besser werden in der zweiten Hälfte, und in der Tat wurde es auch.
Die erste Chance hatte allerdings wieder Weißwasser durch Skrzypczak. Sein Schuss aus 15 m ging aber knapp am Pfosten vorbei. Dann aber endlich die erste hochkarätige Chance für Spree. In der 60. min reagierte Knobel glänzend bei einem 15-m-Schuss von Lehmann. Eine Ecke vom selben Spieler beförderte er in der 61. min über die Latte. In der 63. min eine der vielen Großchancen von Beil. Gut in Szene gesetzt traf er vom Elfmeterpunkt freistehend nur den Außenpfosten. Drei Minuten später ein Alleingang von Koch auf der rechten Außenbahn, doch sein Schuss aus 25 m ging über das Gebälk. Dann war wieder Weißwasser am Zug. In der 75. min ging ein Kopfball knapp neben den Pfosten und in der 82. min war es abermals Beil, der aus 5 m den Ball nicht im Tor unterbringen konnte. Bei einem Konter in der 84. hatte Lehmann den Dreier auf dem Fuß, aber leider versprang ihm der Ball am 16er. Der eingewechselte Segieth hatte in der Schlussphase ebenfalls noch die Chance zum Siegtor, aber sah auch in Knobel seinen Meister. Diesen sahen auch die Weißwasseraner ab der 89. min bis inklusive Nachspielzeit in Rufer. Mit reflexartigen Glanzparaden sicherte er Spree wenigstens den einen Punkt. HS
Aufstellungen: Spree: Rufer, P. Weiser, Mann, Tübbecke, Schnabel (90. Hettwer), Eisenreich, Koch, Moser, Kauschmann, Lehmann, Hoffmann (74. Segieth)
Weißwasser: Knobel, Kästner, Schleußing, Leffs, Pätzold, Zych, Beil, Schünemann (67. Balko), Krüger, Skrzypczak, Bens
Schiedsrichter: Jens-Uwe Feist (Deutsch Ossig)
Zuschauer: 60